Träumen

Gepostet am Jan 8, 2012 in Gedichte | Keine Kommentare

Gedanken des Dagewesenen, die, wie so vieles nicht geordnet ist. Meistens schön, voller Erinnerungen und Erlebnissen. Freundliche Gedanken die frei sein wollen, frei in der Nacht, in der Du schlafen willst. Laß sie frei werden. Frei in Gedanken fliegen – Denkst Du freundlich – du scheint glücklich – bist Du es auch. Glückliche Vögel die durch die Luft fliegen, Sternenhimmel und schöner weißer Schnee… schöne Dinge des Lebens sollen da sein, sollen geträumt werden, geträumt von Dir. Zweifeln willst Du in der Nacht – laß es sein, weil es dann nur kracht – Du willst dann denken, Dein Kopf aber nicht so wie Du und schon war’s das mit der Ruh!

Mach die Augen zu, es wird ganz dunkel – kuschle Dich in die Decke ein und denke dann an Dein schönstes Erlebnis, oder an das zweitschönste oder an etwas das Dir auch gefiel. Wenn Dir nichts einfällt denk an die Liebe der Menschen die Du kennst, denn jeder hat etwas davon in sich, auch wenn manche diesen Teil lieber verstecken wollen. Vielleicht hilft das? Aber wenn das auch nicht hilft und ich Dir ja eigentlich helfen will, denke an Deinen größten Traum den Du hast, daß er in Erfüllung geht und wenn selbst das scheitern soll denk einfach gar nicht. Laß es sein mit dem denken! Aber bevor Du dann doch aufhörst zu denken, denk noch einmal ganz kurz an den Autoren dieses Textes und denk Dir selbst Deinen Teil, denk vielleicht daran, wie viel Mühe er sich gegeben hat, damit Du endlich mal wieder richtig gut schlafen kannst. Sollte das auch nicht klappen habe ich versagt und entschuldige mich dafür dieses geschrieben zu haben und dann würde ich sagen, daß träumen kein unbewußtes Denken ist und Du bewußt an etwas denkst, das ich leider nicht beeinflussen kann!

Also schlaf gut und hab dich lieb, Dein Olli


©2000 Oliver Sührig | Berlin

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