Verworrenheit & Menschlichkeit

Gepostet am Jan 8, 2012 in Gedichte | Keine Kommentare

Eines Tages, hell erleuchtet von der Sonne
schreitend langsam durch Nebelschwaden hindurch die den Weg belagern
vorsichtig tastend Vertrautheit gewinnen

bloß ein Weg…
wie weit ist er?
ewige Ferne mit gewünschter Nähe, keine Kenntnis und doch der Wunsch – heile ankommen
der Wunsch ist einfach die Durchführung kompliziert.
eigens dafür dachte man Nebel zu entschwinden und die Helligkeit der Sonne führt, doch der Strahl traf und blendete.
nun zwei Probleme und keine Lösung.
lösen lässt sich doch auch vieles mit der Kraft des Lebens.

Gedacht dem Wissen und der Kräfte die Vertrautheit zu erkennen und zu wandern auf Glück und Hoffnung.
fataler Fehler. Tiefe Löcher, Gräben spalten und Schreie hallen. Doch Schatten wirft eine gestalt die herbeiritt auf dem bären.
Voller Eleganz durch Stock und Stein so weit konnt des doch net sein. zusammen mit der Umwelt deren Lebewesen und Gehflieder.
Klein und groß alles half und hielt zusammen um zu retten doch es kam…

zu spät?
der Fall war da, endlos lang und endlos tief…
retten?
zu spät…

doch Vertrauen gab’s zwischen Tier, Wald und Retter…
er lies sich fallen hinterher. Endlose Tiefe, doch gefolgt vom netz der Spinne, zirpen der Vögel und Kraft der Bären, die das Eingreifen fremder verhinderten, gleitete er und rettete…
vor jenem tag gab es nie das Gefühl Vertrautheit im Zuge der Menschen.
nach diesem Tage gab es sie zwischen einigen Menschen und deren Umwelt, dennoch blieb es dunkel im Nebel, nur die Grillen zirpten und die Vögel flatterten und zeigten den Ausweg zur Freiheit… nur braucht man Vertrauen auch vor ungewissem…

zu frei für die menschHEIT
zu viel Mensch fürs FREI sein…
einfach da… nicht fort…
einfach weg… nicht da…

einfach DU selbst… dann klappts!


4.2.2002 Oliver Sührig | Berlin

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