Schauen – pt.1

Gepostet am Jan 8, 2012 in Gedichte | Keine Kommentare

Schau dich an, schau nicht weg, schau nur zu, und das mit ruh…
Schau in dein Herz, schau in die Seele, schau in dich hinein, alles andere lass sein…
Schau in die Welt, schau in die Menschen, schau dir alles an, und lass niemanden an dich ran…
Schau zu… schau mich an, sieh nicht weg, lass die Augen auf, mach sie nicht zu…

Sieh das Unheil in der Welt, sieh die Kriege Menschen töten…
Sieh die Welt sich verändern, denn alle Menschen wollen nur an sich denken…
Schau dir das Unrecht an, sieh die Welt mit offenen Augen und schau in dich hinein… du willst nicht so sein!
Sieh den Terror für Forderungen eintreten, sieh den Wandel der Zeit und wandle selbst durch die Welt, offen für alles und offen für jeden…

Siehst du die Tiere sterben, siehst du die Umwelt wie sie zerstört wird…
Siehst du alles mit offenen Augen und ohne Vorurteile, Rechtfertigungen und Forderungen?
Siehst du es? Siehst du es wirklich alles? Ja?
Du lügst! Niemand sieht wirklich alles, das Unrecht und Unheil ist zu groß für den Einzelnen. Die Welt ist zu komplex für uns einzelne, sie ist zu weit weg für den jetzigen Standpunkt… denkst du auch an hungernde Menschen, denkst du an elendig verendende Tiere und denkst du an all die kleinen Schicksale der Welt?

Lass dich frei, frei in den Gedanken versinken und sei offen für alles und jeden, befreie dich von Vorurteilen und verurteile nicht bevor du nicht auch beide Ansichten gehört hast… überdenke etwas lieber dreimal, als beim ersten mal alles falsch zu machen und überlebe dann alle…
Und siehst du wieder glückliche Tiere, liebende Menschen und die Freiheit der Welt, dann bist du anderen ein großen Schritt voraus…
Du gehst geradewegs in ein glücklicheres Leben, nun müssen die anderen Menschen noch folgen und vom Elend ablassen…

*~to be continued~*


© 10.10.2004 Oliver Sührig | Berlin

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