Meisterliches Leben und nicht-leben

Gepostet am Jan 6, 2012 in Gedichte | Keine Kommentare

Alleine sitzt du an dem Tisch und schaust in die Ferne.
Du hofft doch irgendwann nicht mehr alleine zu sitzen.
Du hoffst, dass die Welt dir ein Geschenk macht und die Einsamkeit zu Zweisamkeit verwandelt. Dennoch sitzt du einsam rum und denkst viel. Viel denkst du über alles und jeden, und du hast die Zeit dafür.

Manchmal denkst du, du hast einige Fehler im Leben gemacht, du denkst einige Zeit war umsonst und andere Zeit war zu schlecht. Obwohl es auch Zeit gab, die schön war. Im ganzen hast du schon so viel Zeit verbracht und hast vieles erlebt, doch erlebst du leider nicht immer das, was du möchtest. Meist sitzt du dann rum und wartest einsam auf die Zukunft, die plötzlich zu dir kommt, wenn du sie nicht erwartest.

Plötzlich ändert sich etwas und du stehst vor der neuen Aufgabe und musst sie meistern. Meisterlich werkelst du an deiner Zukunft und siehst sie kommen und gehen. Je nach Erfolg bleibt sie länger oder geht eher. Egal ob positiv oder negativ – du lebst und lebst allein… denn allein hast du die Kraft für dich zu sein, dich zu leben und dein Leben zu leben.

Du musst deine Wege gehen und dich entscheiden, was du machen willst.
Willst du leben, dann tue es und lebe frei. Lass dich und dein Herz frei.
Hast du kein Herz oder wird es vermisst, dann halt deinen Geist offen, denn irgendwann ist ein Herz für dich reserviert. Und diese einsame Leere in deinem Körper wird gefüllt durch ein neues Herz und erfüllt den leeren Körper mit Leben.

Leben, welches sowohl schön als auch anstrengend und voller neuer Entdeckungen ist. Liebe, Lebe, Weine, Lache… Schau hoch und sei frei, schau in die Welt und schrei… Schreie laut und lass alles raus… sei frei und entschwebe der Welt… einer merkwürdigen Welt…

ByeBye


© 17.10.2004 Oliver Sührig | Berlin

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