Freiheit der Welt

Die Freiheit der Welt,
diejenige welche sie geniessen, die welche sie in Anspruch nehmen und die welche sie verletzen sind jene die sie benötigen.

Einige mehr als es lieb ist haben keine Freiheit, die denen sie vergönnt ist besitzen sie am meisten. Geld lässt Freiheit beeinflussen und freies dasein, also existieren ist sicherlich vom handeln und denken nicht verwerflich.

Für freies Leben, dessen Wert unbezahlbar geben viele Ihre Freiheit her um die „bessere“ zu erlangen. Man schränkt sich ein und verkommt. Verkommt un der Welt in der Freiheit existieren sollte.

Unserer Welt… die Welt die alles vereinigt, doch meistens der Haß und Schmerz immer deutlich zeigen muß, daß er existiert.
Das schöne, die Liebe, die Geduld, das Vertrauen, das Ehren, das Glauben und das menschlich sein und auch alles das, was die positiven Dinge ausmachen – ist alles was man selbst zu Freiheit beitragen muß, ansonsten siegt der haß.

nur ein olli…


12.2.2002 Oliver Sührig | Berlin

Fernlichkeit

Wenn man einsam ist in der weiten Welt
wenn man Sehnsucht hat nach seinen Freunden
wenn man Gedanken hat und die denken nur
wenn man weit weg ist – ganz weit weg

dann kann man denkend vergessen und Vergessenes nicht verdrängen. Du hast viel Zeit und diese Zeit beschäftigt dich mit vielem. Du denkst über Gründe des weg sein, des weiten Entfernt seins und über alle Dinge die dich beschäftigen. Wenn du dann auch noch zu viel denkst dann versinkst du in Kummer und beklagst Dinge, die eigentlich täglich da sind. Du verschließt dich und die Arbeit wird dir egal – machen kannst du eh nichts. Sehnsucht, Schmerzen nach der Heimat und dann Freunde die Probleme haben und denen man gerne hilft.

So gerne würde man spontan sein – würde das Land verlassen um wieder in D zu sein. Würde einiges riskieren, aber dieses Land lässt nicht riskieren. Alleine ist man in diesem Land ohne die Sprache zu verstehen, sprachlich ist es schrecklich. Ferne weite Welt… so nah und so fern.

Wenn man weiß, wer die Schuld trägt, dann kann man sie anklagen, aber diese Klagen verschallen, da man lernen muss. Diese Klagen interessieren nicht, da sie nicht zu deren Wohl sind. Hauptsache denen geht es gut. Vielleicht schlecht bewerten, aber dann klagen sie mich an… Zwickmühle – was tun?

Drei Dinge gleichzeitig tun, egal! Einmal neutral, einmal mich und einmal die innere Wahrheit – erfahren tun sie nichts… nur ich weiß – und der ausgewählte Kreis. Vielleicht Risiko und doch kritisieren – aber dann? Klein bei geben? Was weiß ich… noch ist alles fern…

Wenn man allein ist, dann muss man riskieren – ohne Schaden zu haben. Wenn man vielleicht die Chance hat etwas zu erreichen – alleine – handeln! Wenn man nicht weiß was zu tun ist – dann doch fügen… Wer weiß…

Vielleicht ist die kontrollierte Situation unkontrollierbar zu beendigen mit der Tatsache, dass es Verluste für den Gegner gibt. Vielleicht ist es aber auch gut nur zu schweigen… Man kann ja innerlich…
Vielleicht lässt man auch die Ferne nah sein und tut etwas für die Nähe der Ferne? Aber dann…


© 20.09.2004 Oliver Sührig | Berlin

Einsamkeit

Buchstaben sind Buchstaben, sie stehen einsam in einem Alphabet.
Menschen sind wie Buchstaben; wenn sie nicht mit Sätzen verbunden sind, sind sie Einsam.
Sätze kann man trennen, es entstehen Wörter, die man auch trennen kann. Nun entstehen einzelne Wortfetzen, und wenn man am Ende den einzelnen Buchstaben wiederfindet ist er Einsam.

Was ist nur damit gemeint, Buchstaben und Wörter, das klingt wie Bienen und Blüten. Nein, soll es nicht.

Mehrsam ist schöner! Man fühlt sich gut, geschützt und geborgen. Aber tut es das nicht immer. Ja, leider.
Wieso darf es denn einzelne Buchstaben überhaupt geben? Liegt es an der Vielfalt von Wörtern oder einfach an der Niveaulosigkeit diverser Personen, gibt es keine romantisch veranlagten Personen, die sich noch von der Seite zeigen, oder Personen, die Zuneigung brauchen?
Das ist genauso wie mit dem Buchstaben Q? Keiner will Ihn so richtig haben. Gibt es denn ein richtig schönes Wort mit Q? Meines Erachtens nicht – ist vielleicht auch besser so.
Musik, – Musik ist auch Mehrsam, meistens eine schöne Art des Mehrsam seins. Es gibt aber auch Gegenteiliges, darauf will ich nicht eingehen. Musik, diese beruhigende Mehrsamkeit wir aber irgendwie nicht sehr geachtet. Im Grunde kann man Musik trennen, es entstehen Wörter, die man auch trennen kann und die Buchstaben sind Einsam. Scheiße. Menschen, die wie die schöne Musik sind, findet man nur ganz selten. Meist sucht man vergeblich… das ist schade. Schade ist auch, daß sogar das Wort Mehrsam und schön aus Buchstaben besteht und diese deshalb wiederum einsam sind. Man kommt also an der Einsamkeit nicht vorbei.

Ich denke zu viel, aber ich will es! Ich brauche es, das Mehrsam sein, das einsame Frustriert sein, das frustrierte Einsam sein und das niveaulose dasein diverser Individuen auf einer einsamen weiten Welt. Ohne alles das, hätte ich nie die Möglichkeit, so etwas zu schreiben, auch wenn mehr weniger scheint, denn das mehr ist einsam… und das blaue Meer ist Alles. Ich will nicht und ich will, ich liebe und ich hasse, ich nehme und ich gebe ich brauche und ich habe, ich schenke und ich bin glücklich… ich freue und ich bereue und ich bin da. Fern von jedem Da sein, fern von mir und Dir und der weiten Einsamen Welt, die nur Wege und Mittel sucht um uns alle zu vereinsamen.

– oder auch nicht, aber das weiß ich auch nicht – das muß ein jeder selbst entscheiden, und auch wie einsam er nun wirklich ist…

… Im Grunde ist es aber J E D E R und die Buchstaben sind wieder Einsam.

Ó 14.9.1999 Oliver Sührig | Berlin

egal

egal
daliegend nachts und denkend
denkend liegend in der nacht nicht schlafend
schlafend liegen nachts und dabei denkend
liegen nachts im bett und denkend
denkend was durch den kopf so schwirrt
schwirrend verwirrt und wirr gedacht
gedacht beachtet um wissen wissend
wissend liegend um zu denkend
nicht schlafen können weil nichts weiß
kuschelnd liegend und nachdenken
denken zu viel
viel zu viel
dennoch nicht schlafen und weiterdenken
ablenkend schlafend und dann aufwachend
wachend und dann denkend
denkend übers wissen des Herzens
wissen welches bekannt nur trozdem denkend
ewig lang
ich denk zu viel
viel zu viel…

das vernichtet das schöne…

*heulzZ*


© 28.3.2002 Oliver Sührig | Berlin

| Berlin

Anfang Traurig

Du warst von Anfang an dabei, die Seele in dem Menschen, der Mensch in dem Leben…
Du warst am Anfang klein und winzig mit Herz und mit Verstand…
Du hast von Anfang an gelebt mit dir und deiner Familie und warst froh…
Du bist in der Zeit gewachsen, wurdest erwachsen und nun?

Bist du froh? Bist du glücklich? Geht es dir gut? Willst du…?

Gedanken voll Sorgen, Gedanken an Spaß und Hoffnung in das Leben…
Erwacht bist du aus den Träumen, erfahren die Realität…
Realität voller Kummer und voller Sorgen, real – die Welt in der du lebst…
Geträumt hast du von einer Welt, die dir gefällt, einer Welt in Hoffnung und Frieden…

Lebst du in Frieden? Lebst du in Glücklichkeit? Lebst du? Willst du das…?

Du kennst innere Leere? Ein leeres Inneres ist verdorben… keine Freude…
Du kennst stilles Existieren? Sag mir wie man laut wird, ich will laut Existieren!
Du kennst dich mit Menschen aus? Menschen, die nicht wissen was los ist? Hilf ihnen!
Du kennst dich aus? Kennst du das wirklich alles? Oder denkst du nur zu kennen?

Sag mir nicht wie ich leben soll, lebe nicht wie ich es sagen kann und könne nichts, was du meinst zu tun.
Bleibe frei und befreie dich. Erlös dich und entschwebe der Welt – voller Sorgen, voller Kummer und verkümmerten Gedanken…
Flüchte aus der Menge, entspringe der Fluten und wandle dein Leben, versuch zu helfen und mit Glück zu strahlen…
Doch was bringt das alles? Es kommt eh zurück zu mir, zu dir… irgendwann sind wir wieder alle hier…

Allein dieser Gedanke macht Angst…
Befreie!
Du warst am Anfang klein, nun bist du groß…
Du hattest nie was zu sagen – jetzt kannst du sprechen!
Rede, befreie und versuche mit Glück zu strahlen…

Du fragst wieso? Weil wir traurig sind…


 

© 16.01.2005 Oliver Sührig | Berlin

Alleinsam

Gemeinsam ist der Zusammenschluss von Einsam!
Und Einsam bist du allein!
Schließt du ab die Tür, kommt keiner rein – auch allein.
Nur bist du dann einsam?

Allein sitzt du im Zimmer und denkst.
Allein, ja allein bist du und denkst daran zweisam zu sein.
Nur bist du wirklich einsam? Kennst du Freunde die dich kennen?
Bist du wirklich Allein?

Wieso denkst du nur? Wieso tust du nicht? Wieso bist du denn?
Frag nicht! Sag nicht! Sei nicht und tu es. Nur was?
Was machst du wenn du bist? Was sagst du wenn du weißt und bist dann doch noch allein?
Wie allein bist du?

Schade! Aber lebe trotzdem, lebe mit Freunden, mit Bekannten und vermisse nicht was dir fehlt.
Fehle nicht dem Leben und lebe ohne zu fehlen. Freue dich und genieße.
Alles was es gibt – erlebe es, dein Leben und die Welt
Nur was fehlt dir?

Die Zukunft.


 

© 27.02.2005 Oliver Sührig | Berlin