Ich bin Ich – Nur ein Olli Part 3

Ich bin Ich – nur ein Olli pt.3 (written 3. Januar 2012 by Oliver Sührig)

Ich bin ich.
Ich bin Olli
Nicht 0815, kein Durchschnitt.
Einzigartig, Phantastisch und traumhaft zugleich.
Im Ganzen bin ich klein, nur ein Olli halt.
Aber einzeln betrachtet bin ich groß.
Besonders.
Nicht wie jeder.
Liebenswert.
Schätzenswert.

Ob das viele Schätzen?
Nein, nur einige.
Ob das viele Wissen?
Nein, woher auch.
Ob ich Macken habe?
Sicher. Die sind ein Teil von mir.
Ob ich ich bin?
Immer! Sich verstellen, schauspielern und anderen etwas vormachen mag ich nicht.
Ehrlich sein, ehrlich handeln und offen auch Gefühle zeigen muss einfach sein.
Ob das immer so war?
Ja, und ich wurde deswegen oft verletzt. Anfällig geworden.
Ob ich nun Mitleid will?
Nein, ich will nur glücklich sein.

Die Welt betrachtet bin ich Niemand.
Das Land betrachtet bin ich nicht erwähnenswert.
Die Stadt betrachtet kennen mich dann doch ein paar mehr.
Dann gibt es SocialWeb – global.
Doch wirklich kennen tun sie nicht.
Da kann man sich verstecken hinter einer Fassade.
Man äußert sich gefiltert.
Wirklich kennen tun mich Freunde, wobei niemand kennt alles.
Ich bin ich – nur ein Olli eben.

Warum ich ein Olli bin will ich sagen:
Einzelne Buchstaben machen mich zum Olli.
Alles zusammen ergibt es das Ganze und nur das Ganze macht es zum Ich.
Ich bin Ich weil mein Charakter sagt: Das bist Du. So bist Du. Und nur so.
Anders wärst Du nicht Du sondern nur ein Jemand der existiert.
Kein Olli halt, kein Ich. Niemand der diese Worte so schreiben könnte.
Du wärst jemand Anderes. Liebenswert auf eine andere Art.
Aber nicht auf meine Art.
Hier geht es um mich. Ich bin Ich weil Ich es bin.
Friss und Stirb – nein, besser: Akzeptiere es so wie es ist und lern es lieben oder Du weißt nicht, was Dir entgeht.
Wirst es nie erfahren.

Keine Worte nur um zu gefallen
Keine Showeinlage um zu beeindrucken
Kein Staatsakt weil ich ein Olli bin

Ein Olli.
Ein Ich, mein Ich.
Mein Sein und meine Existenz.
Einfach Ich.

Der Olli halt

Weltschmerz

Blitze zucken Schmerzen prällern,
Feuer leuchten, Hagel prasselt Gewitter donnert
Sturm peitscht, Erdbeben wüten Vulkane brodeln…

die Welt ist in aufruhr, sie weint sie schmerzt…
die Welt ist in aufruhr, sie heult sich die Seele aus dem Leib…
die Welt, unsere schöne Welt ist traurig…

Kriege toben Terror siegt, Menschen sterben und Traurigkeit regiert,
verzweifelte Taten sind zu sehen gezweifelte Worte und leblose Körper.
Krankenheiten wüten und die Welt ist krank

die Welt ist in aufruhr, sie weint sie schmerzt…
die Welt ist in aufruhr, sie möchte nicht mehr leben…
die Welt, zu verzweifelt der Menschen wegen…

die Welt, unsere schöne Welt ist kaputt
doch trotzdem zwitschern die Vögel, leben die Menschen und feiern sie Spiele, sie tun Taten und helfen der Welt.
Sie lieben und leben und sind für sie da, auch wenn es nicht alle sind…

die Welt ist in aufruhr, sie weint sie schmerzt…
die Welt unsere Welt stirbt – wir müssen handeln.
die Welt zittert, sie hat angst angst vor Zukunft doch sie weiß sie glaub an den sieg, ihr leben sie weiß und hofft zugelich doch sie weint aus angst vor ihrem tod.

die Welt ist…
die Welt ist elegant vollkommen und versucht zu leben…
doch sie schmerzt und fleht. lasst mich leben…


15.2.2002 Oliver Sührig | Berlin

Verworrenheit & Menschlichkeit

Eines Tages, hell erleuchtet von der Sonne
schreitend langsam durch Nebelschwaden hindurch die den Weg belagern
vorsichtig tastend Vertrautheit gewinnen

bloß ein Weg…
wie weit ist er?
ewige Ferne mit gewünschter Nähe, keine Kenntnis und doch der Wunsch – heile ankommen
der Wunsch ist einfach die Durchführung kompliziert.
eigens dafür dachte man Nebel zu entschwinden und die Helligkeit der Sonne führt, doch der Strahl traf und blendete.
nun zwei Probleme und keine Lösung.
lösen lässt sich doch auch vieles mit der Kraft des Lebens.

Gedacht dem Wissen und der Kräfte die Vertrautheit zu erkennen und zu wandern auf Glück und Hoffnung.
fataler Fehler. Tiefe Löcher, Gräben spalten und Schreie hallen. Doch Schatten wirft eine gestalt die herbeiritt auf dem bären.
Voller Eleganz durch Stock und Stein so weit konnt des doch net sein. zusammen mit der Umwelt deren Lebewesen und Gehflieder.
Klein und groß alles half und hielt zusammen um zu retten doch es kam…

zu spät?
der Fall war da, endlos lang und endlos tief…
retten?
zu spät…

doch Vertrauen gab’s zwischen Tier, Wald und Retter…
er lies sich fallen hinterher. Endlose Tiefe, doch gefolgt vom netz der Spinne, zirpen der Vögel und Kraft der Bären, die das Eingreifen fremder verhinderten, gleitete er und rettete…
vor jenem tag gab es nie das Gefühl Vertrautheit im Zuge der Menschen.
nach diesem Tage gab es sie zwischen einigen Menschen und deren Umwelt, dennoch blieb es dunkel im Nebel, nur die Grillen zirpten und die Vögel flatterten und zeigten den Ausweg zur Freiheit… nur braucht man Vertrauen auch vor ungewissem…

zu frei für die menschHEIT
zu viel Mensch fürs FREI sein…
einfach da… nicht fort…
einfach weg… nicht da…

einfach DU selbst… dann klappts!


4.2.2002 Oliver Sührig | Berlin

unerfülltes Leben

Ist Leben das, was es sein soll oder unerfüllt voller Freude…
Ist es das was man sich erhofft oder das wenn man sitzt und denkt?
Ist es dasitzen und Musik hören, so laut das man nicht mehr will?
Ist es einfach nur bekanntes hören oder verzweifelt sitzen?

Bekannte klänge hämmern auf einen ein und man fühlt sich geborgen
Fühlt sich sicher und geschützt,
sie übertönen alles was dagewesen ist, alles was gedacht und gedankt wird…
sie überspielen das Leben, auch für nur kurze Zeit, aber es soll so sein!

Man fühlt sich leicht und geborgen und einfach frei…
Auf das hoffen das es niemals vorbei geht – doch jede CD ist irgendwann vorbei und das Leben geht weiter…
Ein Leben das voller Hürden nicht so leicht ist das es einfach nur abläuft, aber was erzähle ich hier… weiß ja eh selbst jeder


© 01.06.2001 Oliver Sührig | Berlin

Träumen

Gedanken des Dagewesenen, die, wie so vieles nicht geordnet ist. Meistens schön, voller Erinnerungen und Erlebnissen. Freundliche Gedanken die frei sein wollen, frei in der Nacht, in der Du schlafen willst. Laß sie frei werden. Frei in Gedanken fliegen – Denkst Du freundlich – du scheint glücklich – bist Du es auch. Glückliche Vögel die durch die Luft fliegen, Sternenhimmel und schöner weißer Schnee… schöne Dinge des Lebens sollen da sein, sollen geträumt werden, geträumt von Dir. Zweifeln willst Du in der Nacht – laß es sein, weil es dann nur kracht – Du willst dann denken, Dein Kopf aber nicht so wie Du und schon war’s das mit der Ruh!

Mach die Augen zu, es wird ganz dunkel – kuschle Dich in die Decke ein und denke dann an Dein schönstes Erlebnis, oder an das zweitschönste oder an etwas das Dir auch gefiel. Wenn Dir nichts einfällt denk an die Liebe der Menschen die Du kennst, denn jeder hat etwas davon in sich, auch wenn manche diesen Teil lieber verstecken wollen. Vielleicht hilft das? Aber wenn das auch nicht hilft und ich Dir ja eigentlich helfen will, denke an Deinen größten Traum den Du hast, daß er in Erfüllung geht und wenn selbst das scheitern soll denk einfach gar nicht. Laß es sein mit dem denken! Aber bevor Du dann doch aufhörst zu denken, denk noch einmal ganz kurz an den Autoren dieses Textes und denk Dir selbst Deinen Teil, denk vielleicht daran, wie viel Mühe er sich gegeben hat, damit Du endlich mal wieder richtig gut schlafen kannst. Sollte das auch nicht klappen habe ich versagt und entschuldige mich dafür dieses geschrieben zu haben und dann würde ich sagen, daß träumen kein unbewußtes Denken ist und Du bewußt an etwas denkst, das ich leider nicht beeinflussen kann!

Also schlaf gut und hab dich lieb, Dein Olli


©2000 Oliver Sührig | Berlin

Sehnsucht

Das Vermissen des Geliebten…
Das Vermissen des Gemochten…
Das Vermissen des lieben…
Das Vermissen des gagewesenen…
Das Vermissen des vermissens..

Ich vermisse weil ich denke…
ich denke weil ich liebe…
ich liebe weil ich Sehnsucht verspüre
und ich verspüre Sehnsucht zu der Liebe!

Liebe verspüre ich selten…
schwärmen schon öfters…
lieben tun viele…
nur tun sie es richtig?

Verspüren sie die Sehnsucht nach der Liebe…
oder haben sie viel eher die Triebe…
Liebe ist… was ist es denn…
ich liebe es aber weiß nicht wieso… ich bin getrieben von der Laune der Liebe gezwungen durch lange Wege und erhellt durch das was ich erstrebe…
Lieben lass ich…
Lieben kann ich…
doch ist liebe nur der Sex?

Weniger… liebe ist geliebt zu werden.. das schöne Gefühl kleiner Schmetterlinge im Bauch wenn sie aufgescheucht werden und im Bauch mit dem kribbeln beginnen…
Liebe ist das romantische am Abend… das beieinander sein und das zärtliche kuscheln…
Liebe ist das miteinander Reden und das lösen von Problemen…
Liebe ist die Zuneigung zueinander, das da sein und das genießen…
Liebe ist gefährlich…
Liebe kann verletzen…

Liebe erzeugt Sehnsucht und dieses erzeugt Schmerzen…
Schmerzen erzeugen Kummer und dieser auch Angst…
Angst erzeugt Panik und diese steigt Dir empor…
Oben angekommen macht sie alles kaputt…

Liebe ist fies…
Liebe ist brutal…
Liebe zerstört Herzen…
und erzeugt Sehnsucht!


© 22.01.2001 Oliver Sührig | Berlin

schau komm bleib beehr spiel beginn

Schau du mal guck,
schau du mal an,
schau mir mal weg
und mach dich nun fort…

Kommst du mal zu,
kommst du mal nach,
kommst mir mal her
und kommst doch eh nie an…

Bleibst du nun hier,
bleibst du jetzt da,
bleibst mir über nacht
und bleibst dann doch nicht lange…

Beehrst du die leute,
beehrst du nur die,
beehrst mir auch mal
und beehrst mich doch nicht…

Spielst du mit Worten,
spielst du mit mir,
spielst mir zu viel
und spielst dann doch nicht hier…

Beginnst du das Jahr,
beginnst du die Sorgfalt,
beginnst mir mit leben
und lebst dann nicht für mich…

C’est la vie… 😉


© 10.01.2005 Oliver Sührig | Berlin

Schauen – Part 2

*guck* *guck weg* weg, denn dieses Schauen in dieser Welt verdirbt dich, es verdirbt die Kinder… früh werden sie schon mit dem Schlimmen konfrontiert. Sie Schauen und sehen das, was wir verhindern wollen. Sie sehen die Realität und diese Realität lässt ihre reinen Gedanken verschmutzen.

*mach* *mach fort* fort, denn nur weit entfernt von der Realität kann man noch schöne Dinge sehen, doch dieses muss ganz weit entfernt sein, denn alles in der Nähe der Realität ist noch zu real und genau das lässt die Seele trüben.

*gemeinsam* *gemeinsam sein* sein, ja sei gemeinsam in dieser Welt, such dir Leute, die mit dir sind, die dich unterstützen und dir helfen. Genauso musst du sie unterstützen und ihnen helfen, nur dann, dann kannst du irgendwann erwachen und musst nicht fort.

*natur* *natur pur* pur, pure Natur ist noch weitestens unberührt. Doch mit der Sekunde, in der du sie betrittst ist sie nicht mehr unberührt. Versuche sie zu schützen, zu pflegen und nicht in sie einzugreifen. Greifst du dennoch ein, mach es vorsichtig, so dass du ihr nicht schadest.

*schauen* *schauen wir* wir schauen in die Welt hinein und uns soll es gut gehen. Gut geht es uns – jedem anders gut – aber wir sind zu anspruchsvoll… Schauen wir doch unsere Nachbarn an, oder die Leute, die uns begegnen. Schauen wir offen in die Welt, dann sind wir offen für vieles. Und Offenheit hilft der Welt frei zu werden.

*offen* *offen sein* sein wir mal ehrlich: Wer ist schon offen für die Welt… Weltoffen heißt es, doch ist man es meistens nicht. Wieso sind wir nicht offen für die Welt, in der wir leben? Wieso sind wir Menschen wie wir es sind? Fragen wir das, aber beantworten kann man es nicht.

Schade… schau in dich und such dir deinen Weg, den Weg, der für dich und deine Umwelt die meisten positiven Dinge hat, aber beachte: Manchmal musst du auch negatives akzeptieren damit man vorwärts kommt und du nicht den anderen Schaden zufügst.


© 15.10.2004 Oliver Sührig | Berlin

Schauen – pt.1

Schau dich an, schau nicht weg, schau nur zu, und das mit ruh…
Schau in dein Herz, schau in die Seele, schau in dich hinein, alles andere lass sein…
Schau in die Welt, schau in die Menschen, schau dir alles an, und lass niemanden an dich ran…
Schau zu… schau mich an, sieh nicht weg, lass die Augen auf, mach sie nicht zu…

Sieh das Unheil in der Welt, sieh die Kriege Menschen töten…
Sieh die Welt sich verändern, denn alle Menschen wollen nur an sich denken…
Schau dir das Unrecht an, sieh die Welt mit offenen Augen und schau in dich hinein… du willst nicht so sein!
Sieh den Terror für Forderungen eintreten, sieh den Wandel der Zeit und wandle selbst durch die Welt, offen für alles und offen für jeden…

Siehst du die Tiere sterben, siehst du die Umwelt wie sie zerstört wird…
Siehst du alles mit offenen Augen und ohne Vorurteile, Rechtfertigungen und Forderungen?
Siehst du es? Siehst du es wirklich alles? Ja?
Du lügst! Niemand sieht wirklich alles, das Unrecht und Unheil ist zu groß für den Einzelnen. Die Welt ist zu komplex für uns einzelne, sie ist zu weit weg für den jetzigen Standpunkt… denkst du auch an hungernde Menschen, denkst du an elendig verendende Tiere und denkst du an all die kleinen Schicksale der Welt?

Lass dich frei, frei in den Gedanken versinken und sei offen für alles und jeden, befreie dich von Vorurteilen und verurteile nicht bevor du nicht auch beide Ansichten gehört hast… überdenke etwas lieber dreimal, als beim ersten mal alles falsch zu machen und überlebe dann alle…
Und siehst du wieder glückliche Tiere, liebende Menschen und die Freiheit der Welt, dann bist du anderen ein großen Schritt voraus…
Du gehst geradewegs in ein glücklicheres Leben, nun müssen die anderen Menschen noch folgen und vom Elend ablassen…

*~to be continued~*


© 10.10.2004 Oliver Sührig | Berlin

Meisterliches Leben und nicht-leben

Alleine sitzt du an dem Tisch und schaust in die Ferne.
Du hofft doch irgendwann nicht mehr alleine zu sitzen.
Du hoffst, dass die Welt dir ein Geschenk macht und die Einsamkeit zu Zweisamkeit verwandelt. Dennoch sitzt du einsam rum und denkst viel. Viel denkst du über alles und jeden, und du hast die Zeit dafür.

Manchmal denkst du, du hast einige Fehler im Leben gemacht, du denkst einige Zeit war umsonst und andere Zeit war zu schlecht. Obwohl es auch Zeit gab, die schön war. Im ganzen hast du schon so viel Zeit verbracht und hast vieles erlebt, doch erlebst du leider nicht immer das, was du möchtest. Meist sitzt du dann rum und wartest einsam auf die Zukunft, die plötzlich zu dir kommt, wenn du sie nicht erwartest.

Plötzlich ändert sich etwas und du stehst vor der neuen Aufgabe und musst sie meistern. Meisterlich werkelst du an deiner Zukunft und siehst sie kommen und gehen. Je nach Erfolg bleibt sie länger oder geht eher. Egal ob positiv oder negativ – du lebst und lebst allein… denn allein hast du die Kraft für dich zu sein, dich zu leben und dein Leben zu leben.

Du musst deine Wege gehen und dich entscheiden, was du machen willst.
Willst du leben, dann tue es und lebe frei. Lass dich und dein Herz frei.
Hast du kein Herz oder wird es vermisst, dann halt deinen Geist offen, denn irgendwann ist ein Herz für dich reserviert. Und diese einsame Leere in deinem Körper wird gefüllt durch ein neues Herz und erfüllt den leeren Körper mit Leben.

Leben, welches sowohl schön als auch anstrengend und voller neuer Entdeckungen ist. Liebe, Lebe, Weine, Lache… Schau hoch und sei frei, schau in die Welt und schrei… Schreie laut und lass alles raus… sei frei und entschwebe der Welt… einer merkwürdigen Welt…

ByeBye


© 17.10.2004 Oliver Sührig | Berlin